Herbstlicher Kürbis-Mandel-Brotaufstrich

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Neulich hat mich eine Freundin gefragt, was man denn eigentlich mit den restlichen 75% des Kürbisses macht, wenn man zuvor schon genug Kürbisbrei für die Kleinen daraus gekocht hat. Neben der fast schon obligatorischen Kürbissuppe gibt es sehr viele Verwendungsmöglichkeiten für Kürbis, da dieser aufgrund seines leicht süßlichen Geschmacks sowohl in deftigen als auch süßen Speisen eingesetzt werden kann. Noch dazu ist Kürbis sehr gesund: er ist ein wichtiger Vitamin- und Mineralstoff-Lieferant (u.a. Beta-Carotin, Magnesium, Kalzium, Eisen) und enthält gut sättigende Ballaststoffe.

Nachdem ich ja neulich schon ein Rezept für Kürbis-Birnen-Auflauf  vorgestellt hatte, gibt es also heute ein weiteres Kürbisrezept, um den eventuellen Kürbisresten im Kühlschrank den Kampf anzusagen 😉 Es ist ein süßer Brotaufstrich, der durch die enthaltenen Datteln, das Mandelmus und natürlich den Kürbis selbst im Handumdrehen für einen tollen veganen und eisenreichen Frühstückssnack sorgt und bei euren Kindern sicher sehr gut ankommen wird!

Hier geht’s zum Rezept!

Baby-Dinkelstangen

dinkelstangen

Babys sind mit einem instinktiven Saugreflex auf die Welt gekommen – das Kauen müssen sie später erst noch lernen. Wenn das Baby gemerkt hat, dass sich Nahrungsmittel in seinem Mund verändern lassen und harte in weiche Texturen übergehen können, wird es gerne mit neuem Essen experimentieren und anfangen, das Kauen zu trainieren. Kinder, die das Kauen früh erlernen, sind sogar weniger von Verschluckungsgefahr betroffen, da sie Nahrung nicht einfach nur nach hinten in den Rachen saugen.

Spätestens wenn sich dann auch noch die ersten Zähnchen zeigen, die manchmal ganz schön quälen können, greifen viele auf die altbewährte Brotrinde zurück, auf der Babys gerne herumkauen. Sobald ihr euch sicher fühlt, eurem Kleinen eine Brotrinde zum Kautraining zu überlassen, eignen sich auch die heutigen Dinkelstangen ganz wunderbar für erste Kontakte mit richtig fester Nahrung. Sie schmecken dabei aber vielleicht sogar noch ein klein wenig besser, enthalten im Gegensatz zu Brot kein Salz und sind schnell gemacht.

Hier geht’s zum Rezept!

Kürbis-Birnen-Auflauf

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Die heimische Kürbis- und Birnenzeit hat begonnen! Grund genug, aus diesem gesunden Duo ein leckeres Gericht für die Kleinen zu machen. Das heutige Rezept ist dabei sogar ein ganz besonderes (zumindest für mich), denn es ist das 100. Rezept, das ich hier auf meinem Blog veröffentliche. Deshalb möchte ich dies einfach mal zum Anlass nehmen, euch allen für die tolle Unterstützung, die vielen lieben Kommentare und Forenbeiträge und generell für euer Interesse an vegetarischer Ernährung zu danken. Ein ganz besonderer Dank geht aber natürlich auch an meine Kinder, die so brav (fast) alles aufgefuttert haben, was ich da gekocht und gebacken habe 😉

Ich freue mich sehr, wenn ich euch mit meinen bisherigen Rezepten inspirieren konnte und bin schon sehr gespannt darauf, was uns alle in den nächsten 100 Rezepten erwarten wird 😉

Hier geht’s zum Jubiläums-Rezept!

Listige Rote-Bete-Kichererbsensauce

Rote-Bete-Kichererbsensauce

Irgendwann fangen alle Kleinkinder an, einzelne Zutaten aus dem Essen herauszupicken. Selbst Gemüsesorten, die gestern noch brav gefuttert wurden, können am nächsten Tag schon zu kulinarischen Feinden erklärt werden. Wenn man die Liste der verwendbaren Gemüsesorten von Junior nicht auf ein Minimum zusammenkürzen lassen möchte, gibt es nur eine Lösung: pürieren! Versteckt einfach alle ungeliebten Grünzeugarten in einer leckeren Tomatensauce und serviert unschuldige Pasta dazu, das funktioniert (zumindest bei meinen Kindern) am besten. Eventuell noch sichtbare grüne Partikel lassen sich dann zum Schluss wunderbar unter einer Parmesanschicht verdecken. Mir persönlich ist es immer ein innerlicher Triumph, wenn dem zur Unkenntlichkeit verarbeiteten Gemüse dann doch ein “Lecker” attestiert wird… 😉

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Pflaumen-Mandel-Porridge

Pflaumen-Porridge

“Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen”, so beginnt ein beliebter Kinderreim. Irritiert hat mich bei der dazugehörigen Abbildung im Buch nur, dass es eigentlich ein Zwetschgenbaum war, an dem da gerüttelt wurde. Vielleicht bin ich ja die einzige, die den genauen Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen nicht kannte und falls ihr es wisst, könnt ihr den nun folgenden Text getrost überspringen.

Das Wort “Pflaume” ist lediglich ein Oberbegriff für unterschiedliche Sorten des Steinobstes: es gibt Echte Pflaumen, Zwetschgen, Renekloden, Mirabellen, Japanische Pflaumen und Kirschpflaumen, die sich alle hinsichtlich Größe, Form, Farbe, Geschmack, und Saftgehalt unterscheiden. Die bei uns in Deutschland gängigsten Sorten sind Echte Pflaumen und Zwetschgen.

Echte Pflaumen sind kugelig geformt, rötlich-blau gefärbt und weisen eine deutliche Naht vom Blütenende bis zum Stiel auf. Ihr grünliches bis gelbes Fruchtfleisch ist nicht immer leicht vom rundlichen Stein lösbar. Die blauen bis schwarzblauen Zwetschgen sind kleiner und länglicher als Pflaumen. Ihre Naht ist weniger deutlich und ihr ovaler Stein löst sich einfach vom grüngelben Fruchtfleisch, das süß und saftig schmeckt.

Aber egal ob Pflaume oder Zwetschge, beide sind gerade für Babys schon ab 6 Monaten geeignet und bieten viele tolle Rezeptideen.

Hier geht’s zum Rezept!