Weihnachtliche Granatapfel-Marmelade

weihnachtsmarmelade

Lange schon habe ich überlegt, wie man die unglaublich gesunden Granatäpfel sinnvoll in Kleinkinderernährung integrieren könnte, denn der Granatapfel ist reich an Eisen, Kalzium, Kalium und Vitamin C und hat eine äußerst positive Wirkung auf den Körper und dessen Immunsystem.  Oft mögen Kinder Granatäpfel jedoch nicht, weil sie so viele Kerne enthalten. Dann kann man sie entweder entsaften oder – für ganz Kleine – in einen Fruchtsauger umfüllen, den ich neulich mal bei einer Freundin gesehen habe. Diese sind sehr praktisch, weil die unbeliebten Kerne (oder auch Schalen von Weintrauben, etc.) im Sauger zurückbleiben und nur der Saft herausgesaugt werden kann. Da ich keine konkreten Produkte empfehlen möchte, könnt ihr euch hier mal ansehen, was ich meine: https://www.baby-walz.de/tischsets-zubehoer/

Beim heutigen Rezept für diese leckere und selbstverständlich zuckerfreie Weihnachtsmarmelade wird nichts erhitzt, daher bleiben die tollen Nährstoffe des Granatapfels komplett erhalten. Und auf einmal ist es so herrlich einfach, den Kleinen in der kalten Jahreszeit eine gesunde Vitaminbombe aufs Brot zu schmieren! Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent!

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Advents-Früchtebrot

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Was wäre die Adventszeit ohne ihren typisch süßen, zimtigen Weihnachtsduft, der beim Backen den ganzen Raum erfüllt? Gerade der Geruch von frisch gebackenem Früchtebrot weckt Kindheitserinnerungen in mir und deshalb sollen auch meine Kinder in den Genuss dieses Weihnachtsklassikers kommen. Früchtebrot ist nämlich eines der ältesten Weihnachtsgebäcke mit langer Tradition. Während es im Mittelalter hauptsächlich mit getrockneten Birnen und Zwetschgen hergestellt wurde, kamen später mit der Einfuhr südländischer Früchte auch Rosinen, Feigen und Datteln hinzu. Mit dem Backen des Früchtebrotes wurde um den Andreastag (30. November) begonnen. Angeschnitten wurde das Früchtebrot am Heiligen Abend traditionell vom Hausvater, der es dann an die Familie verteilte. Früchtebrot ist (nicht nur) für Kinder ein gesunder Snack für zwischendurch, da es reichlich Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe enthält. In Frischhaltefolie gewickelt hält es sich wochenlang frisch und wird sogar umso schmackhafter, je durchgezogener es ist. Viel Vergnügen beim Start in die Weihnachtsbäckerei und einen gemütlichen ersten Advent!

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Sauerteigbrot mit Roggen und Dinkel

sauerteigbrot

Nachdem ich in letzter Zeit häufig Brotaufstriche gepostet habe, fand ich es nun an der Zeit, euch auch die passende Unterlage dafür zu präsentieren: selbst gemachtes Sauerteigbrot. Brotbacken ist nämlich gar nicht so schwer und es ist geradezu unglaublich, dass Brot theoretisch aus gerade einmal 2 Zutaten gemacht wird: nämlich Mehl und Wasser (naja, und ein bisschen Geduld sollte man auch noch haben, denn zu Beginn dauert es ein wenig, bis der Sauerteig einsatzbereit ist). Ich backe mein Brot schon seit einigen Jahren selbst und bin sehr froh, dass ich nicht mehr auf gekaufte Brote mit viel Chemie bzw. dubiosen Backtriebmitteln zurückgreifen muss und gerade für Kleinkinder auch noch den Salzgehalt des Brotes selbst bestimmen kann. Auch wenn euch die Zubereitung anfangs aufwändig und kompliziert erscheinen sollte, kann ich euch versichern: nach spätestens 3 Broten seid ihr total routiniert, denn letztendlich geht es nur darum, den Sauerteig zu vermehren und dann wieder etwas davon für’s nächste Brot als Reserve abzunehmen. Probiert es einfach mal aus – ihr werdet schnell merken, wie einfach es ist!

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Linsen-Kürbiskernpesto mit Paprika

linsenpesto

Die Idee zu diesem unglaublich eisenreichen Pesto (ich sag nur: Linsen! Kürbiskerne! Petersilie! Mandelmus!), das ich euch heute vorstellen möchte, hatte ich neulich, als ich noch gekochte Linsen vom Vortag übrig hatte und auf der Suche nach einem schnell zubereiteten Mittagessen war. Da ich gerne mit Lebensmitteln experimentiere, habe ich meinen Standmixer mit allem befüllt, was mir für ein gesundes Pesto sinn- und geschmackvoll erschien und das Resultat konnte sich durchaus sehen lassen. Den endgültigen Geschmackstest hat dann mein Kleiner vollzogen, als er sich eine Portion Dinkelnudeln mit Linsenpesto einverleibt hat und nichts davon zurückgehen ließ. Denn was meine Kinder nicht essen, landet selbstverständlich auch nicht auf diesem Blog 😉

Da die Portion Pesto für ein Mittagessen dann aber doch etwas zuviel war, habe ich sie kurzerhand auch beim Abendessen wieder auf den Tisch gestellt und als Brotaufstrich und Dip zu Gemüsesticks verwendet. Auch hierfür war das Pesto bestens geeignet, sodass ihr euch damit auch gleich schon viel Zeit bei der Zubereitung des Abendessens sparen könnt. Ein echt gesunder Allrounder also, der ratzfatz zubereitet und wieder aufgegessen ist.

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Blumenkohl-Süsskartoffel-Medaillons

blumenkohl-medaillons

Mein heutiges Rezept möchte ich einem Gemüse widmen, das aufgrund seiner enormen Größe vielleicht ungeeignet für die für Kleinkinder benötigten Mengen erscheint und somit oftmals nicht im Einkaufswagen landet: dem Blumenkohl. Denn Blumenkohl sollte möglichst schnell nach dem Einkauf zubereitet werden, um seine volle Nährstoff- und Vitaminvielfalt zu erhalten. Deswegen möchte ich euch heute ein paar Tipps geben, wie ihr Blumenkohl am längsten haltbar machen könnt, wenn ihr ihn nicht gleich komplett verarbeiten möchtet. Am besten wird er dann im Kühlschrank aufbewahrt, wobei es auch hier ein paar Dinge zu beachten gibt: zuerst sollten die grünen Blätter unbedingt entfernt werden, da diese schnell welk werden. Anschließend auch den Strunk abschneiden, sodass nur der reine weiße Blütenstand übrig bleibt. Dieser sollte vor der Einlagerung im Kühlschrank auf keinen Fall gewaschen werden, da er sonst zu feucht wird und schneller verdirbt. Der Blumenkohl wird nun in Frischhaltefolie eingewickelt ins Gemüsefach gelegt und kann sich hier bis zu einer Woche halten. Sobald sich dann irgendwann kleine schwarze Punkte oder Flecken zeigen, sollte er nicht mehr gegessen werden, da diese schwarzen Flecken ein Hinweis auf Pilzbefall sind. Wer in Sachen Frische auf Nummer Sicher gehen möchte,  kann den Blumenkohl in Röschen schneiden, kurz blanchieren und dann lässt er sich auch prima einfrieren. So hat man ihn stets griffbereit in kleineren Mengen zur Verfügung.

Da ich aber davon ausgehe, dass euren Kleinen die heutigen Blumenkohl-Medaillons bestimmt schmecken werden, sehe ich überhaupt keine Gefahr, dass euer Blumenkohl im Kühlschrank alt werden könnte 😉

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