Pflaumen-Mandel-Porridge

Pflaumen-Porridge

“Das ist der Daumen, der schüttelt die Pflaumen”, so beginnt ein beliebter Kinderreim. Irritiert hat mich bei der dazugehörigen Abbildung im Buch nur, dass es eigentlich ein Zwetschgenbaum war, an dem da gerüttelt wurde. Vielleicht bin ich ja die einzige, die den genauen Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen nicht kannte und falls ihr es wisst, könnt ihr den nun folgenden Text getrost überspringen.

Das Wort “Pflaume” ist lediglich ein Oberbegriff für unterschiedliche Sorten des Steinobstes: es gibt Echte Pflaumen, Zwetschgen, Renekloden, Mirabellen, Japanische Pflaumen und Kirschpflaumen, die sich alle hinsichtlich Größe, Form, Farbe, Geschmack, und Saftgehalt unterscheiden. Die bei uns in Deutschland gängigsten Sorten sind Echte Pflaumen und Zwetschgen.

Echte Pflaumen sind kugelig geformt, rötlich-blau gefärbt und weisen eine deutliche Naht vom Blütenende bis zum Stiel auf. Ihr grünliches bis gelbes Fruchtfleisch ist nicht immer leicht vom rundlichen Stein lösbar. Die blauen bis schwarzblauen Zwetschgen sind kleiner und länglicher als Pflaumen. Ihre Naht ist weniger deutlich und ihr ovaler Stein löst sich einfach vom grüngelben Fruchtfleisch, das süß und saftig schmeckt.

Aber egal ob Pflaume oder Zwetschge, beide sind gerade für Babys schon ab 6 Monaten geeignet und bieten viele tolle Rezeptideen.

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Mango-Mümmeltaler

Mango-Taler

Beim diesem traumhaft schönen Sommerwetter gibt es nachmittags nur ein Ziel: ab nach draußen! Egal ob Wasserspielplatz oder heimisches Planschbecken, wo Wasser ist, haben die Kleinen unglaublich viel Spaß. Und wenn die Herumtoberei (oder Krabbelei) dann für ordentlich Hunger gesorgt hat, wird Muttis stets vollgepackte Tasche nach Leckereien untersucht. Neben den immer gern gegessenen Apfel-, Gurken- und Melonenschnitzen haben meine Kinder neulich auch die selbstgebackenen Mangotaler entdeckt, die ich für unseren Ausflug vorbereitet hatte. Sie sind super schnell und einfach gemacht und waren auch bei neugierig angelockten Spielplatzfreunden gleichermaßen beliebt. Innerhalb kürzester Zeit war die Dose leergemümmelt, weshalb ich dieses Erfolgsrezept gerne mit euch teilen möchte. Viel Freude damit und hoffentlich noch viele schöne Sommertage!

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Veganer Hafer-Dinkelpfannkuchen mit Leinsamen

 

Schoko-Bananen-Leinsamenpfannkuchen

Pfannkuchen stehen ohne Zweifel ganz oben auf der Hitliste der beliebtesten Kinderessen. Da sie im Normalfall aber mit viel Ei zubereitet werden, reicht ein Pfannkuchen oft schon aus, um den Wochenbedarf eines Kleinkinds an Eiern zu decken. Deshalb habe ich heute an einem Pfannkuchenteig getüftelt, der völlig ohne Eier auskommt und zudem auch noch zu 100 Prozent vegan ist.

Eier können gerade beim Pfannkuchenbacken eigentlich nicht komplett weggelassen werden, da sie ein wichtiges Bindemittel sind und dafür sorgen, dass die Pfannkuchen beim Wenden nicht zerbrechen. Also muss ein Ei-Ersatz her! Am einfachsten und gesündesten finde ich hierfür Chiasamen, da diese tolle Quell-Eigenschaften haben und dadurch in der Lage sind, dem Pfannkuchen seine gewohnte Konsistenz zu verleihen. Als wäre das nicht schon Zauberei genug, sind sie gerade für Vegetarier auch noch besonders wertvoll, da sie extrem viel Eisen und Omega-3 enthalten. Und wer diese Pfannkuchen dann auch noch mit dem zuckerfreien Schoko-Bananen-Aufstrich füllt, den ich letztes Mal gepostet habe, wird begeistert sein, wie gesund man das Lieblingsessen der Kleinen doch gestalten kann 😉

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Schoko-Bananen-Brotaufstrich

Schoko-Bananen-Brotaufstrich

Bei Brotaufstrichen mit Schokogeschmack denkt man ja automatisch an eher ungesunde Sachen, die bei Kleinkindern noch nicht auf dem Frühstückstisch stehen sollten. Denn sie enthalten nicht nur riesige Mengen an Zucker, sondern in den meisten Fällen auch das ökologisch und gesundheitlich äußerst bedenkliche Palmöl, das toxische Schäden im Körper anrichten kann und sogar als krebserregend gilt. Es wird von Herstellern jedoch gerne genutzt, da es das billigste Pflanzenöl auf dem Weltmarkt ist. Neben all den gesundheitlichen Risiken möchte ich auch nicht unerwähnt lassen, dass für die Produktion von Palmöl gigantische Plantagen angelegt werden, die der Hauptgrund für die Zerstörung des Regenwalds und somit für das Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten sind.

Nach so vielen unschönen Hintergrundinfos habe ich jetzt aber eine gute Nachricht für euch: es gibt nämlich eine gesunde Alternative, die ebenfalls lecker schmeckt und von meinen Kindern mit Begeisterung gegessen wird: nämlich Muttis selbstgemachter Schoko-Bananen-Aufstrich! Er ist schnell gemacht und hält sich im Kühlschrank etwa 5 Tage. Wird aber vermutlich nicht so lange überleben, denn auch ich schmiere mir morgens gerne mal guten Gewissens ein Brot damit 😉

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Bunte Bulgur-Bällchen

Bulgur-Baellchen

Bulgur ist – genau wie sein kleiner Cousin, der Couscous – ein verarbeitetes Hartweizengrieß- (oder manchmal auch Dinkel-)Produkt. Die beiden unterscheiden sich in ihrer Herstellung eigentlich nur dadurch, dass der Couscous mit Wasser benetzt und zerrieben wird, während bei Bulgur das Getreide nach dem Dämpfen getrocknet und dann zerschnitten wird. Beide sind durch das Vorgahrverfahren schnell zubereitet, da sie nicht mehr lange in Wasser quellen müssen und somit sehr anspruchslose Kochzutaten. Ich verwende sie wirklich gerne und habe heute mittag für meine Mäuse mal Bulgur mit Gemüse in kleiner handlicher Bällchenform gemacht. Ein nützlicher Hinweis dazu für Eltern mit Kindern in der Gemüse-Verweigerungsphase: weil das Gemüse für dieses Rezept sehr fein zerkleinert (bzw. fast schön püriert) wird, ist es praktischerweise nicht mehr als solches zu identifizieren oder gar herauszupicken 😉

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